
Für Juni steht noch keine Veranstaltung fest. Vor der Sommerpause planen wir noch ein Konzert mit der Ska-Punk Band Skankshot aus Hamburg. Sie veröffentlichen ihre Musik unter der freien CreativeCommons Lizenz über das Webportal Jamendo. Das geneue Datum geben wir noch bekannt. Es wird sehr wahrscheinlich kein Dienstag, sondern ein Freitag.
Die Veranstaltungsreihe "Der Freie Dienstag" wird vom Umsonstkiosk Gänge gemeinsam mit dem Indymedia Center Hamburg organisiert. In unregelmäßigen Abständen präsentieren wir im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe Thesen und Projekte zu Freier Kultur und Freier Software.
Open Movies - Die freien Kurzfilme der Blender Foundation: Vortrag mit Filmen mit Jan Morgenstern am Dienstag, den 24. Mai 2011 im Gängeviertel
Schon seit vier Jahren organisiert und unterstützt die Blender-Foundation die Open Movies. Mehrere (3D)-KünstlerInnen,
Sound-Designer und ProgrammierInnen ziehen sich für einige Wochen zurück und produzieren gemeinsam einen 3D-Animations-
film. Anschließend werden der Film, die Grafiken und 3D-Modelle unter einer Lizenz veröffentlicht, die andere Menschen dazu einlädt, selbst kreativ zu werden und die veröffentlichten Daten weiter zu benutzen.
Jan Morgenstern war bei den drei bisher von der Foundation produzierten Filmen "Elephants Dream (2006)", "Big Buck Bunny (2008)" und "Sintel (2010)" für die Musik und das Sounddesign verantwortlich. Er wird auf dieser Veranstaltung die drei Filme vorführen und von dem Open-Movie-Projekt und der Produktion dieser drei Filme erzählen.
Weitere Informationen:
Ort: Gängeviertel, Valentinskamp. Wegbeschreibung anhand der OpenStreetMap Straßenkarte
Die Bewegung zu einer Welt ohne Geld: Lesung mit Christian Siefkes am Sonntag, den 10. April 2011 im Gängeviertel
Wie könnte eine eine Welt aussehen, in der Produktion und Reproduktion bedürfnisorientiert zum Wohle aller stattfinden, organisiert von Menschen, die sich niemandem unterordnen müssen und sich freiwillig die erforderlichen Tätigkeiten teilen? Eine Welt, in der es kein Geld, keinen Markt und keinen Staat mehr braucht, weil alle diese Institutionen überflüssig geworden sind?
Andeutungen einer solchen Gesellschaft gibt es schon heute, denn in den letzten Jahrzehnten ist eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Auf dieser Produktionsweise – Peer-Produktion genannt – basieren Freie Software (wie Linux und Firefox), die Wikipedia und die Freie-Kultur-Bewegung. Peer-Produktion nutzt und erzeugt Gemeingüter (Commons): Ressourcen und Güter, die allen zustehen und die gemäß selbstdefinierten Regeln gemeinsam oder anteilig genutzt werden. Sie basiert auf Beiträgen statt auf Tausch: Menschen beteiligen sich an Projekten, die ihnen wichtig sind, und tragen so
zu deren Erfolg bei. Und sie basiert auf freiwilliger, zwangloser Kooperation, die keine formalen Hierarchien und Befehlsstrukturen kennt.
Christian Siefkes liest aus zwei aktuellen Texten, die sich damit beschäftigen, wie und warum die Peer-Produktion funktioniert und warum die Entwicklung des Kapitalismus selbst ihre weitere Ausweitung begünstigt -- eine Entwicklung, die den Kapitalismus schließlich überflüssig machen wird und den Weg zu einer Welt ohne Geld eröffnet ... Weitere Informationen zur Peer-Ökonomie
Ort: Gängeviertel, Valentinskamp. Wegbeschreibung anhand der OpenStreetMap Straßenkarte, Eintritt: Spende